351 Einsätze und wichtige Weichenstellungen für die Zukunft
Feuerwehr Tettnang
class="p1">Gesamtkommandant Konrad Wolf blickte bei der Jahreshauptversammlung am 28. Februar der Abteilung Tettnang auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück. Insgesamt wurde die Feuerwehr Tettnang mit ihren Abteilungen Kau, Langnau, Tannau und Tettnang zu 351 Einsätzen alarmiert.

Das Einsatzspektrum war breit gefächert: 34 Brandeinsätze, 40 Brandmeldealarme, 23 Feuersicherheitswachen sowie 230 technische Hilfeleistungen forderten die Einsatzkräfte. Hinzu kamen zwölf Überlandeinsätze in benachbarte Gemeinden. Dabei konnten 30 Menschen und sieben Tiere gerettet werden. In wenigen Fällen kam für Mensch und Tier jedoch jede Hilfe zu spät.

Besonders belastend war ein Überlandeinsatz in Oberbaumgarten, bei dem 36 verendete Rinder aus einem Gebäude geborgen werden mussten.

Investitionen sichern die Zukunft 

Neben dem Einsatzgeschehen standen wichtige strukturelle Entscheidungen im Fokus. Der vom Gemeinderat verabschiedete Bedarfsplan befindet sich bereits in der Umsetzung. Ein zentrales Projekt ist die Erweiterung der Feuerwache in Tettnang, um den wachsenden Anforderungen einer größer werdenden Stadt gerecht zu werden.

Auch im Fuhrpark stehen bedeutende Investitionen an: Der Gerätewagen Logistik für die Abteilung Langnau soll im März ausgeliefert werden. Die neue Drehleiter für Tettnang befindet sich im Bau und wird voraussichtlich Ende April nach Tettnang überführt. Ergänzt wird der Fuhrpark durch die Beschaffung von einem  Kleineinsatzfahrzeug für technische Hilfeleistungen. Zudem wurde ein neuer Rüstwagen beauftragt, der ein in die Jahre gekommenes Vorgängerfahrzeug ersetzen wird. Für 2028 ist die Beschaffung von zwei Löschgruppenfahrzeugen für die Abteilungen Tettnang und Tannau vorgesehen.

Mit steigenden Einsatzzahlen wachsen auch die Anforderungen an die Mannschaft – sowohl fachlich als auch personell.

Verdiente Anerkennung

Im Rahmen der Versammlung wurde der langjährige Kassier Dieter Laible unter großem Applaus in den wohlverdienten Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet. Er hatte sein Amt über viele Jahre hinweg mit großer Sorgfalt und Engagement ausgeübt.

 Zudem konnten zahlreiche Kameradinnen und Kameraden nach erfolgreicher Ausbildung und erfüllten Voraussetzungen zur Feuerwehrfrau-/Mann oder Haupt- bzw. Oberfeuerwehrfrau-/Mann befördert werden.

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